
Von Assisi nach Berlin. Ankunft und Anfänge der Minderbrüder in Brandenburg
Vortragsabend des Diözesangeschichtsvereins am 11. Februar 2026
Franz von Assisi war Teil einer breiten Armutbewegung, die im Hohen Mittelalter eine „Revolution der Caritas“ initiierte. In kurzer Zeit breiteten sich die Minderbrüder in ganz Europa aus. Bald waren sie die größte Ordensgemeinschaft der Christenheit: Ende des 13. Jahrhunderts zählte man etwa 1.200 Konvente mit schätzungsweise 30.000 Brüdern.
In der Mark Brandenburg fiel die Expansion der Bettelorden mit der Urbanisierung des Landes zusammen und wurde von den Landesfürsten gefördert. Um 1230 wurden die Franziskaner nach Ziesar vom dortigen Pfarrer gerufen. Von dort gingen sie bald nach Brandenburg. In Stendal, Salzwedel, Prenzlau, Berlin (Foto), Frankfurt (Oder), Gransee, Angermünde und Kyritz entstanden noch im 13. Jahrhundert Niederlassungen.
Wir werfen einen Blick auf ausgewählte Klöster und ihre Relikte.
Herzliche Einladung zum Vortragsabend des Diözesangeschichtsvereins.
Referent: Prof. Dr. Michael Höhle (Berlin)
Wann? Mittwoch, 11. Februar 2026, 19.30 Uhr
Wo? Pfarrsaal Heilige Familie